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memento mori

Immer wieder gerne genutzt zur historischen Fortbildung sind Sonntage. Und wie bereits anhand von Überlieferungen wie der Dancing Plague hier beschrieben wurde, war das Mittelalter eine wirklich lebenswerte Epoche, ähnlich unserer Postspaßgesellschaft, in der sicher jeder von uns liebendgerne seine dreißig Jahre Maximallebenszeit verbracht hätte.

Diese Tatsache unterstreicht auch ein weiterer Trend dieser Zeit, der ‘Totentanz’, eine in Anlehnung an den Memento Mori damals beliebte Stilrichtung der Malerei.

Populär und in voller Blüte im verpesteten 15. Jahrhundert stellen diese Fresken und Holzschnitte zumeist den Besuch des personifizierten Todes dar, welcher ungeachtet von sozialen Situierung Fürsten wie Bettler dahinzuraffen pflegt. Der zu Sterbende wird vor seinem Ableben ein letztes Mal musikalisch vom Sensenmann amüsiert.

Irgendwie so ähnlich… Genug der Deutungsversuche. Wenn du es vernünftig erklärt haben willst, studier Kunstgeschichte oder prüfe folgende Verlinkungen:

Der Heidelberger Totentanz.
Die Pest. Das grosse Sterben um 1500.
Danse Macabre.

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