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sleep paralysis

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Kennen wir nicht alle dieses Gefühl – Aufgewacht des Nächtens, man kann sich nicht bewegen und spürt auf seinem Körper einen dicken fetten überreichenden Dämonen mit fieser Visage sitzen, etwa von der Grösse eines mittleren Kleinwagens. Oder man wacht auf und sieht diese Gesalt in der dunklen hintersten Ecke stehen und man weiss genau, die wird gleich hervorschnellen und dich Ausweiden mit einer alten rostigen Heckenschere.

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Alles nichts Neues und passiert uns ja andauernd. Beruhigenderweise machen die selbe Erfahrung allerdings rund 50% der Weltbevölkerung, und das schon seit Urzeiten. Das Ganze hat einen Namen, nennt sich in der Fachsprache ‘Sleep Paralysis’ und wird in der Augustausgabe des ‘The Psychologist‘ näher beschrieben und tritt beim zu schnellen Übergang vom Wachzustand in die REM-Schlafphase auf.
Man betritt bzw. verlässt quasi die Traumwelt im Wachzustand.

Da les ich doch vor dem Einschlafen nicht mehr Stephen King sondern ‘Alice im Wunderland’ würden die Schlauberger jetzt sagen, aber Pech gehabt, die Wachtraumerfahrungen sind normalerweise ausschliesslich negativer Natur. Das liegt sicher daran, dass der Mensch vom Grundinnersten selber ein böses Monster ist – aber das ist jetzt nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern nur eine Mutmaßung von mir.

Übrigens nennen die Newfundländer es ‘Old Hag’, in Hong Kong heissts ‘Ghost Oppression’, in Japan ‘Kanashibari’ und die Mexicaner nennen es einfach ziemlich treffend ‘A Dead Body Climbed On Top Of Me’ und wer jetzt ganz wild auf wissenschaftliche Fakten ist (Harald?), der kann jetzt ganz interessiert:

DEN GANZEN ARTIKEL LESEN.

Nachtrag: Zwei kanadische Dokumentarfilmer haben über das ‘Old Hag Syndrome’ jetzt auch einen Film gedreht, der wohl bald irgendwo gezeigt wird, laut ihrem BLOG. Hier schonmal zum Abschluss der Trailer:

[via]

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